Fototour Norwegen (Tromsö/Oslo)

Nothern Lights Wachting Teil zwei. Diesmal in Norwegen. Wieder wurden warme Klamotten eingepackt, wieder wurde das Equipment verstaut und wieder ging es in den Flieger. Ziel war diesmal Tromsö und Oslo. Schon ein Schneesturm bei der Landung machte deutlich worauf wir uns eingelassen haben. Nur diesmal hatten wir keinen Geländewagen gebucht, sondern Fahrzeuge der Kategorie „Kompaktwagen“. So ein Mist. Auf kaltes Wetter waren wir eingestellt. Aber nicht auf so viel Schnee. Auch hatte niemand daran gedacht, nach ordentlicher Winterbereifung zu fragen. Wir hatten aber Glück, ein Fahrzeug (von zwei) hatte Winterräder mit Spikes, das andere nur Winterräder (dafür eine Standheizung). Schnee ist schön – aber grauer Himmel und weiße Landschaft sind eine ganz schön große Herausforderung für farbenfrohe Bilder. Zudem haben die meist meterhohen Schneeberge am Straßenrand ein schnelles parken fast unmöglich gemacht. Tolle Plätzen für die Nordlichter zu finden war so ganz schön schwer. Zudem war der Himmel meist wolkenverhangen und man hat gar nichts gesehen. Wie schon in Island hatten wir dann doch noch Glück. Ein Campingplatz bot eine einigermaßen schöne Aussicht. Diesen hatten wir tagsüber entdeckt. Als nachts die ersten Nordlichter auftauchten, ging es ab ins Auto und nach 15 minütigen Fahrt über Schnee und Eispisten waren wir dann dort. Wie schon in Island, so auch in Norwegen: über all brennen Lichter. Auch in der letzten verlassenen Hütte. Nach mehreren Tagen im Schneegestöber rund im Tromsö und einer teuren Fischsuppe ging es dann via Flugzeug nach Oslo. Zehn Grad wärmer und Sonne sind auch schön.

 

Ein Kommentar

  1. Hallo,
    obwohl ich auf allen drei Touren mit dabei gewesen bin, ist es doch faszinierend, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sein können. Herrliche Fotos dabei, well done!

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