Fototour Norwegen (Lofoten )

Die Nordlichter haben es uns angetan. Daher: Nothern Lights Wachting Teil drei. Diesmal wieder in Norwegen. Diesmal ging es aber auf die Lofoten. Also wurden wieder die warmen Klamotten und das Equipment eingepackt. Und wieder ging es in den Flieger. Wie üblich bietet so eine Tour eine hervorragende Gelegenheit neues Zeugs zu kaufen. Ich selbst war kurz davor mir ein Irix 15mm (https://kenrockwell.com/tech/irix/15mm.htm) zu kaufen. Konnte mich gerade noch so zurück halten. Mit meinem Nikon 20mm 1.8 (https://www.blogografie.de/nikkor_20mm_1-8-testbericht/) bin ich sehr zufrieden. Klar, mehr Weitwinkel ist für solche Fälle immer besser. In diesem Fall lasse ich aber mal anderen den Vortritt. Ein Riesen Vorteil hat das Irix – der Fokus lässt sich blockieren. So kann man tagsüber exakt den Fokus einstellen und dann fixieren. Nachts im dunkeln und mit kalten Fingern verstellt man dann den Fokus nicht unbeabsichtigt. Das passiert mir leider ständig mit dem Nikon 20mm 1.8. Das führt dann leider zu unscharfen Bildern. Sowas ärgert mich sehr – zumal die Gelegenheiten um Nordlichter zu sehen sehr rar waren. Bis man dann merkt das der Fokus verschoben ist, ist auch die Gelegenheit schon vorbei. Den Fokus auf Unendlich zu stellen funktioniert einfach nicht. Der Fokuspunkt muss etwas davor sein. Genau dieses „etwas davor“ ist das entscheidende. Dazu sollte man ein Punkt in der Ferne fixieren und diesen scharf stellen. Nachts ist das schwieriger, zumal wir ja speziell Plätze mit wenig Lichtverschmutzung suchen. Damit findet man einfach kaum etwas zum fokusieren. Das sollte man doch lieber tagsüber machen und den Fokus nicht mehr verstellen. Oder wie ich dann in Zukunft machen werde – mit eine Tape fixieren.

Wie bereits erwähnt hat uns das Wetter ganz schön zu schaffen gemacht. Immer wieder Regen und Sturm. Nur selten hat mal die Wolkendecke den Himmel frei gegeben (vor allem den Nachthimmel). Im Auto sitzend und wartend war damit unsere Hauptbeschäftigung. Zumindest Nachts. Tagsüber konnten wir Touren machen. Aber es war ein ständiger Wechsel des Wetters. Mal Regen, mal Sturm mal Sonnenschein. Das hat durchaus seinen Reiz, speziell wenn man abwechslungsreiche Bilder machen möchte. Bedeutet aber auch, das mach ständig mit starkem Regen und Sturm rechnen muss.

Gut das wir ein Auto mit Sitzheizung hatten. Noch besser war, dass das Auto eine Lenkradheizung hatte. Die hat mir am besten gefallen. Nach langem rumstehen im kalten konnte ich die Hände so ganz schnell wieder wärmen.

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